اعلام حمايت از يك انسجام براى زنان

بنده ضمن تبريك به شما و تمامى زنانى كه از كوچكترين حق شان براى زن بودن در كشورى مثل افغانستان برخوردار نيستند، إيجاد اين انسجام را براى تمامى زنان در داخل و خارج از كشور به فأل نيك گرفته و اميدوارم كه در راستاى حقوق زنان به خصوص در افغانستان تلاش هاى جدى صورت گيرد. 

ازاين رو بنده ادريس جويا كارشناس حقوق بشر و خبرنگار ساكن آلمان به عنوان يك مرد افغانستانى از اين انسجام حمايت همه جانبه ام را إعلام ميكنم و از تمامى فرهنگيان و فعالين مدنى و حقوق بشر تقاضا ميكنم تا حمايت خويش را اعلان كنند.در 

 اين امر و رسيدن به أهداف اين نهاد غير سياسى و غير وابسته از تلاش و كوشش دريغ نخواهم كرد. 
سبز و سرخ باشيد،

ادريس جويا 

٨ جون ٢٠١٧- اشتوتگارت/آلمان


پ.ن. لينك صفحه فيس بوكى اين را در پايين ميابيد: 

https://www.facebook.com/SolidarityOfAfghanWomenActivists/

بدن زن برايم اولويت دارد


تهمینه تومیریس كه در كابل به دنيا آمده و چندين نمايشگاه هاي گروهي و انفرادي در ايران و كابل 

انجام داده كه ميتوان به چندي از آنها در ذيل اشاره كرد.

گروهی:

نمایشگاه بین المللی جوانه از سال 2008 الی 2011، نمایشگاه بین المللی کتاب در سال 2010، نمایشگاه موسسه فرهنگی اکو سال 2011 و نمایشگاه هفتمین جشنواره ادبی قند پارسی 2013 و هنر جهان روی کاغذ آلمان 2016.

انفرادی:

کاهنه های باکوس سال 2014، کابل.

تهمينه بانويي با عزم، جسور با هدف مشخص سبك كاري خويش را انتخاب كرده و موضوع زن و برهنگي آن بدليل حساسيتي كه در جامعه افغانستان دارد، براي تهمينه در اولويت است. 

طى سوالي كه من (ادريس جويا) از تهمينه داشتم كه اگر يكبار ديگر اين فرصت را ميداشتي و در نقاشي سبك انتخاب ميكردي، چه سبكى را ادامه ميدادي؟ 

بدون تامل و با يك اعتماد به نفس بالا گفت: “همين برهنگي زن كه به نوعي در جوامع اسلامى تابو هست را انتخاب ميكردم و ادامه ميدادم”. 

انسان شرقی، انسان پابند به ایدئولوژی و دلخوش به رویا، انسان متکی به رویا و تخیل، در رنجی عظیم غوطه میخورد، چونان شخصیت های متناقض دراین نقاشی ها؛ زنانی با حجاب اما در حقیقت بی حجاب، زنانی مومن اما بی حیا، زنانی که محو شده اند در جنسیت شان و چیزهای پنهان شان را اشکار میکنند و مردانی که خود را به ندیدن زده اند حال انکه مرد های ما وظیفه ای جز نظارت زن ندارند.

ورود به آلمان

حدود يك و نيم سال ميشود كه تهمينه به همراه مادرش ساكن آلمان هست و در طول اين مدت كم توانسته كه هم جايگاه هنرى اش را در جامعه آلمان پيدا كند و هم با تاريخ، زبان و جغرافياي اين كشور آشنا شود. 

اولين نمايشگاه انفرادي نقاشى تهمينه در آلمان كه در بين تاريخ هاي ششم و هفتم مى ٢٠١٧ در شهر گلسين كيرشه آلمان با موضوع عكس هاي خانوادگي برگزار شد كه با استقبال خوب جامعه آلمان به خصوص زنان روبرو شد. تهمينه كارهاي بعدي خودرا در قالب بزرگتر روي دست دارد كه در آينده اي نزديك در ديد عموم قرار خواهد گرفت.

Cineforum Afghanistan in Stuttgart 

نمايش فيلم و گزارشي راجع به افغانستان در اشتوتگارت 

⬇️Deutsch unten⬇️
صميمانه شمارا به دومين دور از نمايش فيلم در خانه شل برگ در تاريخ ٧ مي روز يكشنبه به ساعت ١٦ دعوت ميكنيم. 
يك بعدازظهر با موضوع افغانستان در يك نگاه تأملي تاريخي و سياسي از فراز و نشيب هاي داخلي در افغانستان با سخنراني ادريس جويا فيلم ساز و خبرنگار ساكن آلمان. 

هنر سينماي افغانستان در ٤٠ سال اخير موضوع سخنراني زكريا انديشه مستند ساز و خبرنگار افغانستاني ميباشد. 

در اين برنامه غذاهاي سنتي و لذيذ افغانستان با پرداخت حداقل ٣ يورو موجود است. 

در حاشيه اين بعدازظهر تمايل داريم كه شبكه ارتباطي از كساني كه مخالف با اخراج هاي اجباري به أفغانستان هستند، إيجاد كنيم تا باشد در آينده فعاليت هايي را در اين زمينه مشتركن انجام دهيم. 
ما بيصبرانه منتظر حضور يكايك شما هستيم براي ديالوگ فرا فرهنگي! 

لطفن اين مطلب را نشر و نشر و نشر كنيد
Cineforum Afghanistan in Stuttgart 
Herzliche Einladung zum zweiten Cineforum im Schellberghaus am 07.Mai ab 16.00

An diesem Nachmittag/Abend soll es um Afghanistan gehen. Dabei werden zwei Referenten aus Afghanistan einen Einblick zu Afghanistan geben und über afghanische Filme und Kunst der letzten 40 Jahre uns näher bringen. Desweiteren sind beide Referenten selbst Regisseure und Jornalisten.

Edris Joya und Zakaria Aria werden uns dann an dem Abend auch jeweils einer ihrer Kurzfilme zeigen. Wir sind sehr gespannt darauf. 

Zudem wird es gegen Abend afghanisches Essen geben, bei dem wir um eine Spendenempfehlung von drei Euro bitten um die Kosten für das Essen aufzuteilen.

Auch wird es am Abend die Möglichkeit geben sich zum Thema “Stoppt Abschiebungen nach Afghanistan” zu vernetzten und Ideen zusammen zubringen.
Wir würden uns sehr über euer Kommen freuen und auf einen regen interkulturellen Austausch!


Bitte Teilen, Teilen und Teilen

A message to Taliban and a question to ask Mark Zuckerberg

یک پیام برای طالبان و یک سوال از مارک زکربرگ

⬇️متن فارسي در پايين⬇️


I strongly condemn the Taliban attack 1 day ago in Mazar e Sharif that killed and injured more than 150 Afghans soldiers mostly civilians, including children and women. I request the Taliban to please cease all attacks! This is not written in any religion and law. Please STOP!
Also, I have one question to ask Mark who is founder and CEO of Facebook. Dear Mark, what is the difference between Brussels, Paris or Berlin and Mazar e Sharif? Why Facebook is not showing grief to Afghanistan? And why we are not able to change our profile pictures to express our sadness? 
I request all of you to please #share this message so that we can deliver it to Mark and Taliban. Thank you.
Edris Joya 

Freelence Journalist-Germany


من حمله ديروز طالبان که شمار زیادی کشته و مجروح بجا گذاشت- بیشتر آنان افراد ملکي بشمول سربازان دلسوز وطن بودند- را شدیدا تقبیح میکنم. از گروه طالبان تقاضای من اینست که لطفاً این حملات مرگبار را توقف دهند! این کار در هیچ دین و قانون نوشته نشده است. لطفاً بس کنید!
همچنان یک سوالی از مارک که بنیانگذار فیسبوک است دارم. مارک عزیز، تفاوت بین بروکسل، پاريس، برلين و مزار شريف چیست؟ چرا فیسبوک با افغانستاني ها همدردی ندارد؟ چرا ما نمیتوانیم پروفایل پیکچر خود را برای همدردی با افغانستان تغییر دهیم؟ 
از تمام تان خواهش میکنم که تا حد توان این پیام را همگانی ساخته و #شریک سازید تا به مارک و طالبان برسد. تشکر.

ادريس جويا 

خبرنگار آزاد-آلمان

Demo in Stuttgart gegen Abschiebung nach Afghanistan 

​Am 22.10.16 versammelten sich mehr als 1.400 Menschen, zum Großteil afghanische Geflüchtete, zu einer friedlichen Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stuttgart. 

Sie protestierten gegen das „Joint Way Forward“ Abkommen zwischen der EU und der afghanischen Regierung, welches auf der Geberkonferenz am 04. und 05. Oktober 2016 in Brüssel abgeschlossen wurde. Das Abkommen sieht vor, 15,2 Milliarden US Dollar an Entwicklungshilfe für die nächsten vier Jahre nach Afghanistan zu schicken. Gekoppelt sind die Zahlungen jedoch an die Rückführung von mehr als 80.000 afghanischen Asylsuchenden aus der EU nach Afghanistan. Allein 40.000 davon sollen aus Deutschland abgeschoben werden. 

Hiergegen demonstrierten am vergangenen Wochenende in fast allen großen deutschen und europäischen Städten afghanische Geflüchtete zusammen mit Menschenrechtsorganisationen und Organisationen zur Unterstützung von Flüchtlingen. Ihre Botschaft an die EU und die Bundesregierung war eindeutig: Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland, und für die Sicherheit der Rückkehrer gibt es keinerlei Gewährleistung. Von 34 Provinzen gelten 31 als unsicher, und mindestens 75% der afghanischen Bevölkerung wurden mindestens einmal in ihrem Leben zu Vertriebenen. Die Zahl der zivilen Todesopfer und Verletzten ist, auch nach 15 Jahren „Krieg gegen den Terror“, auf einem tragischen Rekordniveau.

Afghanistan war im Jahre 2015, mit über 200.000 einreisenden Asylsuchenden in Europa, der Großteil davon in Deutschland, eines der vier am stärksten vertretenen Herkunftsländer von Geflüchteten. Die Abschiebungspläne der Europäischen Union und der Bundesregierung lösen bei ihnen Angst, Verzweiflung und massive psychische Belastungen aus. Nachdem die Schutzquote afghanischer Geflüchteter in Deutschland von 80% im Jahre 2015 auf aktuell nur 52,9% abgesunken ist, wird den Afghanen der Integrationskurs nicht mehr finanziert. Diese Faktoren behindern in großem Maße die Integration und Eingliederung afghanischer Geflüchteter in die deutsche Gesellschaft.

Bei der Kundgebung in Stuttgart solidarisierten sich zahlreiche Sprecher und Flüchtlingsorganisationen mit den demonstrierenden Afghanen. Unter ihnen war auch Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete und Mitglied der Partei „Die Linke“, die für ihre Rede tosenden Applaus erntete. Sie erklärte, dass der Westen nun einmal mit Flüchtlingen rechnen müsse, wenn er ständig Waffen in Krisengebiete exportiert.

Edris Joya, afghanischer Freier Journalist, Menschenrechts- und Flüchtlingsexperte und Mitorganisator der Kundgebung, beklagte, dass Afghanen in Deutschland als „Geflüchtete zweiter Klasse“ behandelt werden. „Wir sind heute hier, weil auch wir, die Afghanen, leben wollen, weil wir eine neue Kultur, eine neue Sprache, eine neue Gesellschaft kennen lernen wollen“, so Joya. „Keiner von uns hat seine Heimat gern verlassen – doch um zu überleben, hatten wir keine andere Wahl, als zu fliehen.“

Isaac Gonzales von der Böblinger Organisation „Wir sind da“ sprach sich dagegen aus, dass die Rückführungen zur Bedingung für weitere Hilfsleistungen an Afghanistan gemacht werden. Wenn rund 14 Millionen Euro Entwicklungshilfe als Gegenleistung zu 80.000 Abschiebungen nach Afghanistan gezahlt werden, so Gonzales, könne sich jeder selbst ausrechnen, wie viel ein Menschenleben wert sei.

Weitere Sprecher waren Masooma Torfa, die in Stuttgart Wirtschaftswissenschaften im Master studiert, Ishwar Dass und Rawinder Singh Bewas vom Zentralrat afghanischer Sikhs und Hindus e.V., sowie auch Ramin Sabet, Sprecher der Deutsch-Iranischen Völkerfreundschaft Stuttgart.

Musikalisch untermalt wurde die Kundgebung durch den Komponisten Bernhard König, der auch Leiter des „Fugato“-Projekts der Württembergischen Philharmonie ist, bei dem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gemeinsam Musik machen. Begleitet wurde er durch den Musiker Alan Wallach, der auch bei Fugato mitwirkt. Des Weiteren traten die afghanischen Musiker Shekib Mosadeq aus Hamburg und Masud Hassanzada aus Kabul auf. Mosadeq, der selbst aufgrund seiner politischen Songtexte Afghanistan verlassen musste, singt zu aktuellen Themen wie Flucht und Asyl, nicht ohne dabei auch Gesellschaftskritik zu üben.
Autorin: Elena Smith

Fotos: Privat

Tödlicher Anschlag auf Schiiten in Kabul

Am heutigen Abend sind bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch ein Kind. Laut ersten Angaben wurden 36 weitere verletzt

(Photo Courtesy: Ali Khashei)
Der Angriff ereignete sich während des Gebets am Vorabend der Ashura-Feier, welche eine der bedeutsamsten Feierlichkeiten für Schiiten darstellt. 

Bewaffnete Angreifer stürmten das Gebäude und begannen, auf die betenden Moscheebesucher zu schießen. Berichten zufolge wurde zumindest einer der Angreifer von der Polizei erschossen.
Noch ist unklar, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Der IS, der bereits in Teilen Afghanistans Einzug gehalten hat, hält die schiitische Minderheit für Ungläubige und spricht ihnen jedes Recht auf Leben ab. Doch auch durch die Taliban wurden in der Vergangenheit bereits zahlreiche blutige Anschläge auf Schiiten in Afghanistan und Pakistan verübt.
Dieses tragische Ereignis führt einmal mehr die immense Bedrohung für religiöse und ethnische Minderheiten in Afghanistan vor Augen, die von den verschiedenen Terrormilizen und radikalen Gruppierungen im Land ausgeht. Diese Konflikte werden trotz finanzieller Hilfen in Milliardenhöhe, welche durch die internationale Gemeinschaft ein weiteres Mal zugesichert wurden, nicht kurzfristig gelöst werden können. Unter diesen Umständen kommen die geplanten Abschiebungen von insgesamt 80.000 Afghaninnen und Afghanen aus den EU-Staaten zurück in ihr Herkunftsland für die Mehrheit der Betroffenen einem Todesurteil gleich.
– Elena Smith

Warum Afghanistan nicht sicher ist

​چرا افغانستان امن نیست؟ 

مطلبی خواندی از بانوی آلمانی النا اسمیت.

 لطفا با دوستان آلمانی زبان تان شریک

  سازید و یک کپی از این مطلب را چاپ کنید و در روز مصاحبه تان به شخص مصاحبه کننده و تصمیم گیرنده تحویل دهید. در این مطلب به آمار و ارقامی اشاره شده که شرایط بد افغانستان را توضیح میدهد.
Warum Afghanistan nicht sicher ist:
Autor: Elena Smith
Afghanistan ist eines der vier in Deutschland am stärksten vertretenen Herkunftsländer geflüchteter Menschen. Allein im Jahre 2015 stellten über 31.000 Afghaninnen und Afghanen einen Asyl-Erstantrag in Deutschland. In demselben Jahr verzeichnete die UNAMA (Unterstützungsmission der Vereinten Nationen) 3.545 zivile Todesopfer – eine tragische Bilanz. Die Anzahl von zivilen Toten und Verletzten war seit dem Ende der Taliban-Herrschaft 2001 nicht mehr so hoch, und hat sich im Vergleich zum Jahre 2013 verdoppelt. Terror, blutige Kämpfe und Gewalttaten gehören zum Alltag vieler afghanischer Bürger. In den mehr als dreißig Jahren Krieg, die das Land zerrütteten, wurden mindestens 75% der Bevölkerung einmal in ihrem Leben zu Vertriebenen. Über eine Millionen Afghaninnen und Afghanen sind in ihrem eigenen Land auf der Flucht. 

Entgegen der verheerenden humanitären Missstände, wurde auf der Geberkonferenz zu Afghanistan am 04. und 05.10.2016 in Brüssel ein Abkommen mit der afghanischen Regierung und dem Präsidenten Ashraf Ghani ausgehandelt, in dessen Rahmen weitere 15 Milliarden Euro an Entwicklungshilfe in das Land fließen sollen. Im Gegenzug soll Afghanistan 80.000 geflüchtete Afghaninnen und Afghanen aus ganz Europa wieder aufnehmen. 40.000 davon sollen allein aus Deutschland abgeschoben werden.

Als der deutsche Innenminister Thomas de Maizière, der zugleich oberster Dienstherr des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist, dafür plädierte mehr Abschiebungen nach Afghanistan durchzuführen, sank die Schutzquote für Afghanen in Deutschland von 78% im Jahre 2015 auf nur 52,9% im ersten Halbjahr 2016. Er behaupte laut eigener Aussage zwar nicht, dass Afghanistan sicher sei, allerdings gäbe es sichere Gebiete. In der Hauptstadt Kabul sei es beispielsweise “nicht überall unsicher”. 
Wir widersprechen diesen Aussagen heftigst. Afghanistan ist für die dort ansässige Bevölkerung nicht sicher. Menschen, die zurück nach Afghanistan abgeschoben werden sollen, sind noch weitreichenderen Bedrohungen ausgesetzt. 

Die Abschiebungspläne der Bundesregierung widersprechen sämtlichen humanitären Prinzipien, auf die sich die westliche Zivilisation gründet. Afghaninnen und Afghanen müssen auch in Zukunft in Deutschland und der EU Schutz erhalten und Zuflucht finden!

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